STARWHEEL

The longest journey begins with an open Heart

Das Schweigen brechen, die Masken fallen lassen

Das Schweigen brechen, die Masken fallen lassen
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No time for losers!

Seit der Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Files rund um Jeffrey Epstein wird erneut sichtbar, wie eng Macht, Geld, Einfluss – und sexualisierte Gewalt – miteinander verflochten sein können. Während Politik, Wirtschaft und Prominenz unter öffentlicher Beobachtung stehen, bleibt ein Bereich auffallend still: die spirituelle Szene.

you're beautiful by itself, on itself and without itself.
you're gorgeous without comparison or compromise.
you're magnificient beyond any measure.
you're a muse and a beauty of the musing.
how is that even possible?
as "everything is possible",
remembered my feral shadow cat tonight,
"until it is not impossible."
as the general practitioner would say
in a general practitioner's unique way
recognising a surgeon, the patient, the doctor
in every possible and meaningful way
possible or impossible,
today and to this day.
while the future will reveal what is present
the past will hold up its promise of the future
day by day, time after time,
you commited no crime, a few mistakes,
and you came through.
A champion!

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass über Missbrauch durch Gurus und namhafte Lehrer berichtet wird. Namen wie Bhagwan Shree Rajneesh, Bikram Choudhury oder Sogyal Rinpoche stehen exemplarisch für Skandale, in denen spirituelle Autorität und sexuelle Übergriffe auf erschütternde Weise zusammenkamen. In vielen Fällen wussten Insider längst Bescheid. Und doch wurde geschwiegen, relativiert, verharmlost, spirituell überhöht.

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Das Muster des Schweigens

Die spirituelle Szene lebt von Idealen: Bewusstheit, Mitgefühl, Erleuchtung, Herzöffnung. Wer sich als Lehrer oder Lehrerin positioniert, wird nicht selten auf ein Podest gestellt. Projektionen blühen: „Er ist weiter.“ – „Sie ist erwacht.“ – „Dieser Mensch hat das Ego überwunden.“ Und schlimmer noch: „Wenn er mit mir ins Bett geht, bin ich etwas Besonderes oder werde schneller erleuchtet.“

Wo solche Idealisierung herrscht, wird Kritik schnell als „unbewusst“, „negativ“ oder „nicht transformiert“ abgetan. Opfer geraten in eine doppelte Isolation: Sie kämpfen nicht nur mit dem erlebten Übergriff, sondern auch mit einer Gemeinschaft, die lieber am Bild des erleuchteten Meisters festhält als an der Wahrheit. Ich selbst habe diese Erfahrungen von vielen Jahren gemacht und als ich etwas aufdecken wollte, stand ich vor einer Wand vor Anhänger, die ihre Lehrerin geschützt hat. Erst in dem Moment fand das Erwachen in mir statt: Wenn wir aus einem Missbrauchssystem kommen, dann werden wir es auch in der spirituellen Gemeinschaft fortsetzen und den Missbräuchler schützen.

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Die Fassade der heilen Welt

Vielleicht liegt das Problem tiefer. Die moderne Spiritualität – besonders in sozialen Medien – inszeniert sich oft als ästhetisierte Dauerharmonie. Weichzeichner über Sonnenuntergängen. Lächeln im Lotussitz. Glatte Stirnen, gebleichte Zähne, ewige Jugend. Ein Feed voller Licht und Leichtigkeit. In Yogastudios spricht man von „Kunden“ und nicht mehr von spirituell Suchenden oder nach Erleuchtung dürstenden Seelen.

cut me
to pieces
so minuteae
as the karst persutto
requires by the master
to be see through
almost transparent
hair thin and less than a nano particle
and you won't find what you are looking for
only dust and scratches
pain and oblivion
a measurable infinitum
with a smell of apples
and a pear.
put cherry on top
as used to
and gulp it all down
so I may rise from within you
and take over a host
in provisional symbiosis
of the senses, yet unknown
and the balances, yet unseen
and the tones, yet unheard of.
Dare if you love.
Love is the law!

Doch wo ist die Wut? Wo ist die Scham? Wo ist das Scheitern? Wo ist die Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und nach Erwachen?

Wenn wir ehrlich wären, müssten wir zugeben: Auch nach zehn Yogaausbildungen sind wir verletzlich. Auch nach tausenden Meditationsstunden haben wir blinde Flecken. Auch mit Mantra auf den Lippen können wir Macht missbrauchen oder uns manipulieren lassen.

Das Problem beginnt dort, wo wir so tun, als hätten wir „die Weisheit mit Löffeln gefressen“. Wo Lehrerinnen nicht mehr Lernende sein dürfen. Wo Altern, Zweifel, sexuelle Energie, Neid oder Geltungsdrang nicht ins Bild passen.

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Die Angst vor dem Gesichtsverlust

In spirituellen Kreisen ist der soziale Druck subtil, aber stark. Wer Missstände anspricht, gefährdet nicht nur den Ruf einzelner Personen, sondern oft ein ganzes System: Ashrams, Ausbildungsinstitute, Retreat-Zentren, Online-Businesses. Hinter vielen lächelnden Instagram-Profilen stehen wirtschaftliche Abhängigkeiten.

Schweigen schützt Strukturen. Sprechen gefährdet sie.

Doch was ist der Preis des Schweigens?

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Opfer bleiben allein. Täter bleiben unangetastet. Und die Gemeinschaft verliert ihre Glaubwürdigkeit.

Aber bitte nicht falsch verstehen: Es geht mir in erster Linie nicht darum, immer nur mit den Fingern auf die anderen zu zeigen: Die Bösen da draußen!!!! Mir geht es viel mehr darum, dass wir mal aus der eigenen Wohlfühl-Selbstinszinierungsblase aussteigen. Nach dem Motto: Get out of your box!!! Höre mit der Fake-Inszinierung auf.

Wie oft passiert es mir, dass ich mit einer Yogalehrerin telefonieren und sie mir ihr Leid klagt und 5 Minuten später ein wunderschönes "Ach ich bin so glücklich, weil ich Yoga anbiete... Und komme doch gleich in meinen Kurs... " und ich dann nur noch den Kopf schütteln kann.

Auch das ist übrigens Machtmissbrauch, Augenwischerei, Vermittlung einer Illusion...

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"Simply," said the feral shadow pharaoh cat that morning when they discovered this find, "and no need to translate it at all", she continued, "it simply says: - we are the champions -" that's all. Anything else the human beings won't understand.
And she meant it nice, with a degree of compassion that no other sentient being has ever seen before. Or either, they're diseased or dead if any ever did or try to.
"Understand?", she mijaouwed, "Mijaouw!" 🙂 she then kindly laughed, gently, kindly and compassionately.

Schluss mit der Selbstinszenierung

Vielleicht ist es an der Zeit, eine radikalere Spiritualität zu wagen. Eine, die nicht auf makellosen Bildern basiert, sondern auf Wahrhaftigkeit.

Eine Spiritualität, die sagt:

• Ja, wir sind unvollkommen.

• Ja, wir altern.

• Ja, wir haben innere Dämonen.

• Ja, wir haben Machtimpulse und Schattenanteile.

Jeder ehrliche, faltige Mensch – ob mit Speckfalten oder Altersfalten – ist für mich glaubwürdiger als das ewige Dauergrinsen im Weichzeichnerfilter.

Was wäre, wenn Lehrerinnen oder Lehrer ihre Verletzlichkeit zeigen dürften?

Wenn Gemeinschaften offen über Grenzverletzungen sprechen würden?

Wenn wir anerkennen würden, dass spirituelle Praxis kein Schutzschild gegen menschliche Abgründe ist?

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Das Schweigen brechen

Es ist wichtig, dass Betroffene sich Hilfe holen. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie auf eine Gemeinschaft treffen, die zuhört – ohne spirituelle Floskeln, ohne Täter-Opfer-Umkehr, ohne „Das ist dein Karma“. Das Schweigen zu brechen bedeutet nicht, Spiritualität zu zerstören. Es bedeutet, sie zu erden.

Vielleicht beginnt echte Bewusstheit genau dort:

Wenn wir die Masken fallen lassen.

Wenn wir aufhören, uns selbst oder die Lehrer überhöhen.

Wenn wir akzeptieren, dass Yoga, Meditation und Ausbildung uns nicht perfekt machen sondern lediglich wacher für das, was ohnehin da ist.

Wir Yogalehrerinnen sich nicht boostern oder liften lassen würden, weil sie sonst Angst haben, keine neuen "Kunden" mehr zu gewinnen..

Eine spirituelle Szene, die den Mut hat, ihre Schatten anzusehen, wäre keine schwächere Szene. Sie wäre eine reifere.

Und vielleicht ist genau das jetzt gefragt.

Cross Session Obsessiveness

Nilsson’s cross-sections are constructed through a process known as quilling. Originally popular with nuns and aristocratic women in the sixteenth through eighteenth centuries, the technique involves combining decorative coils of paper into images that have a filigree-like effect. Her mastery of the archaic medium extends to a variety of forms and marks, created by cutting and pressing the colorful strips with knives, pins, needles, tweezers, dowels, and drill bits. The result is a series of roughly life-sized images of about a quarter inch thickness, which mimic the anatomical models on which her works are based.

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There's all one needs to know if there's all that is by the number nine. While the nine has the three times three combinations, in its essence excludes the adittive numeration of the hidden three which would, in its essence show on the whole extend of the twenty-seven, which in its additive essence again converts, or convicts, by the actualcorrection back to a numeral of another order, again the nine by the two times three, but of an utterly another level which is, as it is not, as seens wuite a reverse to what one, or what we could ever expect, by its numeric appearance and effect, by the levels of appearance and by the foundational rule that every number, on itself and by itself, is infite in itself, and infinite on as many levels as there are levels to any number in existence. While working with the order of number nine is very demanding and requires a great attunement of the practitioner of the order nine it is a must that one does intentionally exclude any doubt that this is, in essence, the repercussion of the play happening at the infinite amount of correlation happening from the level nine predisposition which, in itself, is a very powerful artifact, governing the order of appearance at the levels of disappearance and iteractive imbalence in motion that only by its own effect can be traceable as entering into existence by its artefact, or a cosonance, or a cause and effect, and it is, by and on itself a blind and extremely violent presence that is, unbearable and impossible to understand in its appearanat magnitude that cannot be measured by any meand, known or unknown as by the very means of measurement against the number nine the subject is caused to cease to exist and is slashed into infite factors of unbalanced force as vortex of evil, by its appearance, but a deep scorched power of a specifically exact means and the will from beyond any conceptualisation. So beware before any conclusion is taken. Devote the time to patience and absence of any kind of thought or emotion. Because only like that it is possible to at least sense, to a degree, its luminous overarching presence of a beast greater than any other beast, and more dangerous than the claws of death itself. Death, by every means is its angel. Thank you.

This unique series was born in 2008, when Nilsson discovered an old Crucifix made of quilled paper in a second-hand store. She was intrigued enough by the medium that she began experimenting with it for some assemblages as a way to add to her decorative vocabulary. Soon after, she was given a link to a website which included an early twentieth-century anatomical cross section by the French surgeon Eugène-Louis Doyen.

The timing was fortuitous. Nilsson had already found an organic quality in experimenting with paper, and had begun to think of the springy coils as an analogy for human flesh. “The fleshy, malleable quality struck me early on,” she explains. “I made a little experiment creating the internal organs depicted in a small anatomical engraving out of quilled paper even before encountering that first inspirational French cross-section image. It was the paper’s willingness to conform in shape to fill a cavity and its springy, bouncy quality when coiled that made me think of flesh and anatomy.”